Klappstuhl - Demenzgespräche vor Ort Klappstuhl Demenzgespräche vor Ort

Die Idee:
Das Netzwerk - Demenz Mainz -Bingen geht mit Klappstuhl Demenzgespräche vor Ort aktiv auf die Menschen in den kleinen Ortsgemeinden zu. Unser Ziel ist es, auf unkomplizierte Weise Neugier zu wecken und Mut zu machen, sich bei Fragen rund um das Thema Demenz Unterstützung zu suchen.

Was ist Klappstuhl?
Klappstuhl steht für ein niedrigschwelliges und offenes Gesprächsangebot. Wir kommen mit unserem Klappstuhl an Orte, wo die Menschen ohnehin zusammenkommen sei es auf dem Marktplatz, im Sportverein oder nach dem Gottesdienst. Hier bieten wir Raum für persönliche Gespräche und beantworten alle Fragen zum Thema Demenz. Unser Angebot richtet sich an Menschen jeden Alters, denn Demenz betrifft uns alle direkt oder indirekt.

Warum Klappstuhl?
 
Wir möchten die Hemmschwelle senken, sich mit dem Thema Demenz auseinanderzusetzen. Indem wir in die Lebenswelt der Bürgerinnen und Bürger kommen, schaffen wir eine vertrauensvolle Atmosphäre für offene Gespräche mit kompetenten Fachkräften. Wir sensibilisieren für die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen und zeigen Wege auf, wie Unterstützung aussehen kann.

Wie sieht die praktische Umsetzung aus?

1. Gesprächsinseln an ungewöhnlichen Orten:
Wir bauen kleine Gesprächsstände an Orten auf, wo Menschen spontan verweilen und ins Gespräch kommen können.

2. Kooperationen mit lokalen Akteuren:
Wir nutzen Veranstaltungen und Treffen von Vereinen (z.B. Turnverein, Seniorensport), kirchlichen Gruppen, bei der Kerb, Jubiläumsfeiern, an beliebten Treffpunkten (Babbelbank), in lokalen Geschäften (Tante Emma Laden, Bäckerei), im Rathaus (z.B. im Rahmen der Bürgermeistersprechstunde), bei Seniorennachmittagen oder auch im Kindergarten während der Abholzeit, um unser Angebot zu präsentieren.

3. Impulse zum Nachdenken:
Durch kurze, prägnante Szenen, die zeigen, wie herausfordernd die Kommunikation mit Menschen mit Demenz sein kann (z.B. jemanden mit verkehrt herum angezogenem Pullover ansprechen), oder das Zeigen von kurzen Filmen der Alzheimer Gesellschaft, regen wir zur Auseinandersetzung an.

4. Informationskoffer zum Mitnehmen:
Wir haben einen Koffer gepackt mit wichtigen Informationen: Broschüren des Netzwerks Demenz und der Psychosozialen Beratungsstelle (PSP), Flyer sowie Postkarten mit 11 Tipps zur besseren Verständigung mit Menschen mit Demenz und Informationen zum Demenz Parcours.

5. Kleine Stärkung:
Bei unseren Gesprächsangeboten halten wir Obst, Bretzeln und Wasser bereit.

Zeitlicher Rahmen: 
Ein Klappstuhl Demenzgespräche vor Ort-Einsatz dauert in der Regel 1 bis 2 Stunden.

Werbung:
Wir kündigen unsere Klappstuhl Demenzgespräche vor Ort-Termine rechtzeitig im Amtsblatt an.

Koordination:
Reiner Wissel Kompetenzzentrum Nieder-Olm
Pariser Straße 104 D-55268 Nieder-Olm
Telefon: 06136/7664670
E-Mail: Reiner.Wissel@gfambh.com

Reiner Wissel koordiniert die Einsätze und die Ausleihe des Klappstuhl-Demenzgespräche vor Ort-Materials und steht Ihnen als Ansprechpartner zur Verfügung. Netzwerk Demenz Ihr Partner für das Thema Demenz in Ihrer Gemeinde.

Klappstuhl Warum? - Konzept

Klappstuhl Warum? - In leichter Sprache 

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